Die reinen Abkürzungen sind schnell erklärt:
Als BOB wird dabei in Bayern der Zusammenschluss der FOS und BOS verstanden.
Der über den M-Zug erreichbare mittlere Schulabschluss ermöglicht unter anderem den Besuch einer Berufsoberschule. Die MOS als »Ersatz« oder Ergänzung der FOS muss sich mit dem Konzept der Berufsoberschulen auseinandersetzen. Das folgende Schema gibt die prinzipiell mögliche weitere BOB-Laufbahn nach einem mittleren Schulabschluss wieder. SchülerInnen ohne Berufsausbildung beginnen dabei in der 11. Klasse, SchülerInnen mit einschlägiger Berufserfahrung treten in die 12. Klasse ein. Wegen der sehr unterschiedlichen schulischen und beruflichen Vorbildung stehen verschiedene Brückenangebote (Vorkurse, Vorklassen) und Fördermaßnahmen zur Verfügung. Vorkurse werden dabei insbesondere für die SchülerInnen des M-Zugs der Hauptschulen und der Wirtschaftsschulen angeboten, um sie in Deutsch, Englisch und Mathematik an das Niveau der 11. Klasse heranzuführen.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Ref. Öffentlichkeitsarbeit (Hrsg.). Berufliche Oberschule. München; 2008: S. 6.
Neben den allgemein bildenden Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik werden in der BOB die folgenden Ausbildungsrichtungen angeboten:
Die Profile der Ausbildungsrichtungen sind:

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Ref. Öffentlichkeitsarbeit (Hrsg.). Berufliche Oberschule. München; 2008: S. 13.
Staatliche Fachoberschulen gibt es in Neu-Ulm, Krumbach und Memmingen. Eine private FOS existiert in Günzburg. An allen drei staatlichen FOS werden Technik, Wirtschaft und Sozialwesen angeboten, in Neu-Ulm und Memmingen gibt es in Wirtschaft und Sozialwesen eine FOS 13.
Die nebenstehenden Informationen sind den Webseiten und den verschiedenen Veröffentlichungen des Kultusministeriums Bayern entnommen (http://www.km.bayern.de).